Ohne Prostata, das erste Jahr nach OP

Anschluss Heilbehandlung AHB, Bestrahlung der Prostataloge

 

Bestrahlung

19 Tage nach der Entfernung der Prostata, am 19.10.2010 fahre ich nach Bad Rappenau zur AHB (Anschlussheilbehandlung) in der MediClin Kraichgau-Klinik.
Der Chef-Arzt, Dr. Trunzer war selbe an Krebs erkrankt, hatte Hodenkrebs.

Meine leichte Inkontinenz hat sich hier nicht verbessert, Es gab Übungen für Beckenboden, leider keine Schließmuskel Übungen.

Am 09.11.2010 zurück nach Hause.

Überweisung zur Bestrahlung der Prostataloge.
Bestrahlung ist notwendig, da bei der OP nicht alle Krebszellen entfernt wurden, Pathologische Befund R1. Andere Bezeichnung ist Salvage Strahlentherapie.

Bestrahlung Anfang am 02. Dez. 2010 im Krankenhaus in Ludwigsburg.
Ich musste mehrere Male in der Nacht kommen, hatte Termine bis 2 Uhr in der Nacht.

Bei mir wurden Prostataloge und benachbarte Lymphbahnen bestrahlt:
mit 50 Gray in 25 Einzeldosis je 2 Gray für die Prostataloge,
danach die Loge mit 16 Gray in 8 Einzeldosis je 2 Gray.
Gesamtdosis 66 Gray.

Bestrahlung Ende am 24.Januar.2011.

Die Hormontherapie wird nicht unterbrochen, es geht weiter mit

Flutamid Tabletten, Eligart Spritze.
Gegen Unruhe bekomme ich Tavor.
Gegen Hitzewallungen Cyproteronacetat 2×1 Tablette nach dem Essen.
Hitzewahlungen haben sich nach ca. 1Woche der Einnahme von Cyproteron deutlich verringert

04.04.2011 erste PSA-Test nach der OP: PSA < 0,03 ng/ml, also nicht messbar.

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